FaszienTherapie (nur Pferd)

Faszien sind faserige Bindegewebstrukturen die im Körper überall zu finden sind.

Menschen wie Pferde haben eine Art Bodysuit, der sichtbar wäre, wenn man die Haut bzw. das Fell abziehen würde. Muskeln, Nerven oder Gefäße sind auch mit Fasziengewebe umhüllt. Sogar Bänder, Sehen und Gelenkkapseln zählen zu den Faszien.

 

In Summe geben die Faszien dem Körper eine Hülle, Stütze, Verbindung aber auch Trennung und vor allem eine Stabilität.

 

Das Prinzip der Stabilität und Mobilität in einem kann mit Hilfe dem Tensegrity-Modell erklärt werden.

Das Modell basiert auf dem Prinzip der Zugspannung und dem Zusammenhalt. Es besteht aus stabilen und elastischen Elementen, die unter Spannung stehen. So auch der Körper.

 Mit Hilfe dem Modell wird versucht zu erklären, dass eine kleine Läsion sich im ganzen Körper auswirken kann. Die Faszientherapie kann hier Linderung verschaffen.

 

In dem Buch von Barbara Welter-Böller heißt es:

"Faszien sind das einzige Gewebe im Körper, das alle Strukturen miteinander verbindet. In diesem Kontinuum liegt Fluch und Segen.

Fluch: Eine gestörte Faszie wirkt sich ganzheitlich negativ auf aus.

Segen: Eine gelöste Faszienproblematik wirkt sich ganzheitlich positiv aus."